Die Historie des Gesundheitscamp Kirchhundem

Nach einer Müllerlehre in Großeneder besuchte Gockeln 1925/26 die Staatliche Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in Düsseldorf. Er wurde Mitglied der christlichen Gewerkschaft und der Katholischen Arbeiterbewegung. Ab 1928 arbeitete er hauptamtlich als Bezirkssekretär der Katholischen Arbeitervereine in Düsseldorf. Im Zweiten Weltkrieg war Gockeln durchgängig Soldat.

1946 wurde Gockeln zum Verbandsvorsitzenden der Katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands gewählt und war 1948 Präsident des ersten Deutschen Katholikentages nach dem Zweiten Weltkrieg.

1950 wurde er von Kardinal-Großmeister Nicola Kardinal Canali zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 7. Dezember 1950 im Kölner Dom durch Lorenz Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert; er war dessen Großoffizier. Er war wesentlich am Neuaufbau der Deutschen Statthalterei in den 1950er Jahren beteiligt.

Die Ersterwähnung von Rahrbach ist im sogenannten „Liber valoris“, einem um 1308 entstandenen Einkünfteverzeichnis der Erzdiözese Köln, zu finden. Der Ort erscheint dort unter dem Namen Rurbeke. Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Ursprung des Ortes früher liegt. Denkbar ist eine Erschließung der Rahrbachmulde durch Bewohner des Veischedetals, worauf grundherrschaftliche Besitzverhältnisse und auch die ursprüngliche Zugehörigkeit von Benolpe, Welschen Ennest, Rahrbach und Kruberg zum Kirchspiel Kirchveischede deuten. Der Ursprung der Dörfer wird jedoch kaum vor 950 anzusetzen sein, bei Kruberg kann man wahrscheinlich von einer Entstehung erst nach 1050 ausgehen.

Beim Ortsnamen Rahrbach kann davon ausgegangen werden, dass dieser zuerst an dem Gewässer haftete und dann auf den Ort übergegangen ist. Die älteste Form des Ortsnamens im Liber valoris lautet „Rurbeke“. Der Name ist zusammengesetzt aus dem Grundwort „beke“ für „Bach“, plattdeutsch „Bieke“, und dem Bestimmungswort „Rur“ oder heute „Rahr“, dessen Bedeutung unklarer ist.